8 Tipps für die Badplanung

Sie planen ein neues Bad? Super! Das ist ein tolles Projekt. Sie glauben, ein Badumbau oder eine Badrenovierung ist schwierig? Nicht mit unserem Service. Wir beraten Sie gern bei der Planung und Realisierung Ihres neuen Bades.

Nehmen Sie sich Zeit für die Planung und Umsetzung. Wir haben Ihnen hier die 8 wichtigsten Tipps für die Planung und Gestaltung zusammengestellt. Damit gelingt die Planung und Umsetzung ganz sicherlich. Und für die Umsetzung nutzen Sie unseren Service.

Badimpression von Kermi GmbH

1. Bedarf ermitteln – wer braucht was?

Ermitteln Sie Ihren Bedarf, bevor Sie in die Planung einsteigen. Wer soll das Badezimmer benutzen? Welchen Ansprüchen soll es genügen (bodengleiche Dusche, Dusche oder Badewanne, etc.)? Wieviel Ablagefläche benötigen Sie? Wo sollen diese sein? Wieviel Stauraum benötigen Sie? Brauchen Sie einen Doppelwaschtisch oder reicht ein einzelner? Welche Armaturen schweben Ihnen vor? Soll es einen Handtuchheizkörper, einen „normalen“ Heizkörper oder eine Fußbodenheizung geben oder eine Kombination aus mehreren dieser Elemente? Machen Sie sich eine Wunschliste und priorisieren Sie die Einzelelemente. Das unwichtigste Element kann am Ende gestrichen werden, wenn das Budget oder der Platz nicht reichen.

2. Planen – das Maß aller Dinge

Planen Sie Ihr Bad ausgiebig und detailliert. Messen Sie die Grundfläche Ihres Bades oder der Fläche, die zukünftig Ihr Bad werden soll, wenn zum Beispiel eine Wand versetzt wird. Fertigen Sie eine Zeichnung mit den Umrissen Ihres Badezimmers an. Und basteln Sie die Möbelstücke, die Sie unbedingt in Ihrem Bad einbauen lassen wollen, im selben Maßstab. Dann erst beginnen Sie mit der eigentlichen Planung. Testen Sie nun die verschiedenen Anordnungen Ihrer Möbelstücke.

Bedenken Sie, dass viele der Badelemente Wasser benötigen und die gern an einer oder zwei Seiten Ihres Bades zusammengefasst werden. Nutzen Sie die vorhandene Wasserführung; das schont Ihren Geldbeutel. Ausgefallene Formate der Badmöbel und Sanitäreinrichtungen bieten Alternativen, um die Badfläche optimal zu nutzen. Für Duschen beispielsweise gibt es zahlreiche Formen.
In dem Sie das „Stille Örtchen“ durch eine halbhohe Wand vom Rest des Bades abteilen, schaffen Sie neue Strukturen im Bad. Die Abtrennung schafft etwas Intimsphäre. Spielen Sie mit den einzelnen Elementen und seien Sie dabei kreativ. Ihrer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

3. Stauraum – das A und O

Je heller und aufgeräumter ein Badezimmer ist, desto größer und schicker wirkt es. Suchen Sie Möbel aus, die unauffällig sind, aber viel Stauraum bieten. Dazu bieten sich Spiegelschränke mit indirekter Beleuchtung an. Sie bieten Stauraum in unmittelbarer Nähe zum Pflege- und Waschplatz. Auch Waschbeckenunterschränke bieten viel Stauraum, haben aber auch noch einen dekorativen Effekt. Sie verdecken das Abflussrohr, was Sie sonst anderweitig „dekorieren“ müssten, damit es ordentlich und schön aussieht. Handtuchheizkörper oder Fußbodenheizungen sparen ebenfalls Platz. Zusätzlich bieten Handtuchheizkörper Ablagen für die Handtücher, die nach der Dusche oder dem Bad auch noch angenehm angewärmt sind. Das bietet nicht nur Raumwärme, sondern auch ein gutes Wohngefühl.

4. Fliesen – das Spiel mit Form und Farbe

Die Fliesenauswahl ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Helle Fliesen und Farben lassen das Bad größer erscheinen. Dunklere Farben verkleinern den Raum eher. Wandfliesen im Querformat strecken Flächen optisch in die Breite. Sie können auch ganz gezielt Farbakzente setzen, um das Badezimmer zu strukturieren. Große Fliesen mit nur wenigen Fugen hinterlassen ein ruhigeres Erscheinungsbild. Bodenfliesen in der bodengleichen Dusche fortgesetzt, vergrößern die Grundfläche und lassen das Bad größer wirken. Schränke, die an der Wand befestigt sind und nicht bis zum Boden reichen, vergrößern optisch ebenfalls die Grundfläche. Zeitloses Design und neutrale Farben lassen Sie Ihr Bad länger genießen.

5. Beleuchtung und Dekoration – wohnlich soll es schließlich sein

Die Beleuchtung ist besonders wichtig. Planen Sie verschiedene Beleuchtungsformen ein. Spots in der Decke sorgen für eine angenehme Grundbeleuchtung. Ein beleuchteter Spiegel setzt zusätzliche Lichtakzente. Indirekte Beleuchtung sorgt für die zusätzliche Ausleuchtung des Raumes; das Badezimmer wirkt dadurch größer. Beleuchtungen gibt es nicht nur in unterschiedlichen Farben. Weißes Licht gibt es in warmen und kalten Nuancen. Testen Sie die Unterschiede und entscheiden dann erst.

Deko schafft Wohnlichkeit im Badezimmer. Sollen Pflanzen ins Bad? Ist Platz und Licht vorhanden oder kann Pflanzbeleuchtung verwendet werden? Feuchtwarmes Badklima ist ideal für das Wachstum von Pflanzen.
Aber auch andere Gegenstände sorgen im Bad für Wohnlichkeit. Ein kleiner Beistelltisch mit Zeitschriften und Bücher zum Lesen in der Badewanne? Bilder an den Wänden schaffen Gemütlichkeit und Atmosphäre.

6. Inspiration – nicht jedes Detail muss neu erfunden werden

Holen Sie sich Inspiration – im Web, in Badausstellungen. Hier auf dieser Homepage finden Sie schon einige Anregungen. Fotos von Bädern im Netz bieten viel Perfektion. Aber nichts ist so inspirierend, wie ein Gang durch eine Badausstellung. Hier können Sie überprüfen, wie große und kleine Fliesen wirken, welche Farben und Muster es gibt, aber auch welche Badmöbel welche Gestaltungsspielräume bieten. Wie wirkt welche Beleuchtung? Welche Badmöbel sind bereits beleuchtet, bringen also schon einen Teil der Badausleuchtung mit? Mit den Maßen Ihres Bades im Kopf und der Wunschliste der notwendigen Badmöbel in der Hand gehen Sie auf ‚Badsafari‘. Viel Spaß dabei. Für die endgültige Planung und Umsetzung begleitet Sie unser Chef persönlich durch die Badausstellung. Dank seiner Expertise hat er zahlreiche Vorschläge und Alternativen für Ihr Bad.

7. Budget – Geld ist nicht alles ….

Das Budget sollte im Vorfeld ebenfalls festgelegt werden. Besprechen Sie mit Ihrem Sanitärfach­mann, welches Budget Ihnen zur Verfügung steht. Legen Sie danach die Fliesen und die Badmöbel fest, damit alles im geplanten Rahmen bleibt. Fragen Sie Ihre Handwerker nach Alternativen, die besser in Ihre Budgetplanung passen. Ihr Sanitärfachmann kennt sie alle. Er hilft Ihnen hierbei. Ihr Bad ist nicht das erste Bad, welches er baut. Lassen Sie sich mehrere Angebote erstellen und vergleichen Sie diese sorgfältig mit einander. Kennt und koordiniert Ihr Sanitätsfachmann die anderen Gewerke? Sind diese Leistungen im Preis enthalten? Oder müssen Sie die Projektleitung selbst in die Hand nehmen?
Bei uns ist die Koordination unserer zuliefernden Handwerker im Preis inbegriffen.

8. Die Zeitachse – planen Sie großzügig

Die zeitliche Planung sollte ebenfalls gründlich durchdacht werden. Dazu müssen Sie mit dem Sanitärfachmann Ihres Vertrauens eine Zeitschiene abstimmen. Zum einen sollten Sie Ihre Termine im Auge haben (Urlaubs- und Geschäftsreisen, Operationen, Behandlungen, Kuren), aber auch mit Ihrem Sanitärfachmann abstimmen, wann dieser Ihren Badumbau in seiner Arbeitsplanung der nächsten Wochen und Monaten einplanen kann. Mit ihm klären Sie auch den Zeitrahmen, mit dem Sie rechnen müssen. Das heißt, wie lange Sie auf Ihr Bad verzichten und sich ggf. andere Möglichkeiten für die Körperpflege suchen müssen. Sprechen Sie mit allen Handwerkern, Sie brauchen ja noch den Fliesenleger, den Elektriker, den Maler, eventuell den Trockenbauer. Alle müssen in Ihrem Zeitplan einen Platz finden und zwar so, dass es bei allen in den Zeitplan passt.

Planen Sie auch Pufferzeiten ein, denn es kann immer mal etwas nicht so funktionieren, wie geplant. Die Badmöbel werden nicht rechtzeitig geliefert, Notfälle kommen dazwischen, Sie müssen doch die Wasserleitungen verlegen oder erneuern, die vorhandenen sind marode. Nichteingeplantes sorgt für Aufregung und Zeitaufwand. Das sollte Sie nicht aus der Ruhe bringen.
Wir unterstützen Sie bei der Suche weiterer Handwerker, die wir auch koordinieren. Lassen Sie sich beraten.

Guter Service ist unsere Visitenkarte

Wenn Sie Ihren Badumbau mit uns durchführen, beraten wir Sie ausführlich vor Projektbeginn, unser Chef geht mit Ihnen persönlich durch die Badausstellung und sorgt für die Koordination der einzelnen Gewerke. Auf dem kurzen Dienstweg stimmen wir die Arbeiten untereinander ab und sorgen dafür, dass diese optimal ineinander greifen. Während ein Teil der Baustelle noch trocknet, kann an anderer Stelle bereits weitergearbeitet werden. Wir sorgen für kurze Umbauzeiten, damit Sie schnellstmöglich Ihr neues Badezimmer genießen können. Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin.

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